Die Zugspitzenreise – Ein Versuch

Zugspitzenreise

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Die Zugspitzenreise – Ein Versuch

Vom 20. Juli bis zum 22. Juli hatten mein Freund und ich uns vorgenommen auf die Zugspitze zu wandern. Es war ein sehr Schöner, aber auch ein kleiner Katastrophenausflug. Wir sind sehr früh morgens mit der Bahn abgefahren. Um nach Garmisch-Partenkirchen zu gelangen, sind wir in Schwerin und in Hamburg umgestiegen. Nachdem der ICE von Hamburg aus losgefahren ist, flogen ihm erst mal beide Triebköpfe weg, sodass wir nach einiger Zeit des Stehens, nach Hamburg zurückgebracht wurden. Der nächste ICE fuhr 2 Stunden später. Da sämtliche Fahrgäste diesen nehmen mussten, war er so voll, dass wir die Hälfte der Zugfahrt auf dem Fußboden des Eingangsbereiches verbringen durften. Zu Beginn musst der Lokführer einige Fahrgäste bitten einen anderen Zug zu nehmen, da er nicht einmal abfahren konnte. Wir gingen ein par Lebensmittel für die Wanderung (Schokodrops und Kekse) einkaufen. Abends, gegen acht kamen wir in der Pension an. Dort ruhten wir uns aus.

Morgens, 4:45 Uhr gingen auf Wanderschaft. Was wir nicht benötigten, ließen wir in der Pension. Bepackt mit einem Rucksack, wo wir etwas zu Essen drin hatten und (leider) mit Nichtwanderschuhen an den Füßen. Als wir losgingen, war es noch dunkel. Mein Freund probierte einige Fotos der Häuser mit seinem neuen Handy zu machen, aber das gelang nicht so recht. Meines machte zwar hellere Bilder, aber unscharfe.

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Wir erreichten die Partnachklamm 5:00 Uhr frühs.

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Nachdem wir die Klamm durchquert hatten, ging es in die Natur, immer den Wanderweg entlang. Der Pfad folgte der Partnach. Je weiter wir wanderten, desto blauer wurde das Wasser des Gletscherflusses.

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Zwischendurch machten wir mehrere kleine Pausen, um etwas zu essen und zu trinken. Immer wieder kam man an mahnenden Kreuzen vorbei, die an verunglückte Wanderer erinnerten. Sie ermahnten zum Respekt vor den Bergen.

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Um uns herum waren nur Natur und Berge. Ab und zu überholten uns geübte Wanderer oder kamen uns welche entgegen. Fahrräder waren auch immer wieder anzutreffen. Sogar mit dem Motorrad wagte sich jemand dort entlang. Der Weg führte hoch und runter, stetig am Rand der Berge entlang.IMG_20170721_104411.jpg

Als wir die Rheintalhütte erreichten machten wir dort Pause und tranken etwas Saft. Inzwischen war es gut Mittag geworden. Wir wanderten von dort aus Richtung Knorrhütte …

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Zugspitze

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Der Weg führte über eine Ebene und ein Geröllfeld. Von dort aus, begann der eigentliche Aufstieg.

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Wir schafften es Berge zum umlaufen, die Baumgrenze zu überschreiten, und wanderten ca. 7 Stunden lang. Die Knorrhütte erreichten wir leider nicht. Obwohl körperlich fit, bin ich die Höhenluft nicht gewöhnt. Auf ca. 1600 m wurde ich höhenkrank. Mir wurde schwindelig und leicht übel. Dazu kam erschwerend der pralle Sonnenschein der Mittagshitze. Denn oberhalb der Baumgrenze gibt es so gut wie keinen Schatten mehr.

 

7 Stunden wanderten wir hin, 7 Stunden wanderten wir zurück. Denn dort gibt es keine andere Transportmöglichkeit, als die eigenen Füße.  Nachdem wir in Garmisch-Partenkirchen wieder ankamen gönnten wir uns erst mal eine Pizza.

Übrigens: Die guten Schuhe die ich hatten, lösten sich unterwegs in Einzelteile auf, sodass wir am nächsten Tag erst mal Schuhe kaufen mussten.

 

 

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Über Claudia Wendt 56 Artikel
Claudia Wendt schreibt seit mehreren Jahren Gedichte und Geschichten. Seit 2017 arbeitet sie als freie Texterin.

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