16. Türchen – Der Weihnachtsmann im Knast

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Der Weihnachtsmann im Knast

Ein Polizist dachte, er wäre am Träumen gewesen,
Er sah eine Mütze vor seinem Tresen,
Über den Tisch ragt sie grün, spitz und lang,
Auf dem Kopf von einem kleinen Mann.

Der Polizist schaut über den Tresen hinunter,
Der Wichtel blickt ihn an, mit großen Augen, putzmunter:
„Bitte kleiner Mann? Ist es möglich, dass ich helfen kann?“
„Ja, bitte, meine Gründe sind dringlicher Natur!
Ich verfolgte bis hierher seine Spur!
Haben Sie in Verwahrung, einen Mann,
Den man als Weihnachtsmann beschreiben kann?“

Der Polizist schaut ihn wissend an:
„Durchaus, wir haben solche einen Mann.“
Der Weihnachtsmann wurde gefasst,
Er sitzt offiziell im Knast,
Wie es ihm gebühr,
Wurde er wegen Einbruch abgeführt.
Er konnte es wohl kaum glauben,
Dass er nicht darf illegal Leute berauben!“
,
Der Wichtel schüttelt den Kopf: „Das kann nicht sein!
Er bricht nicht in fremde Häuser ein!
Ob ihr es glaubt oder nicht!
Seht in sein ehrliches Gesicht!
Wobei ich es immer noch kaum verstehen kann!
Ihr verhaftet den richtigen Weihnachtsmann!“

Der Polizist schaut in die Unterlagen:
„Eines kann ich mit Sicherheit sagen:
Wir fanden einen braunen Sack, mit Diebesgut,
Den er Stahl in Diebeswut!“

„Irgendwie muss er die Geschenke transportieren!
Er kann sie doch nicht einfach verlieren!
Von Ort zu Ort, von Haus zu Haus,
Geht er und packt sie für alle aus!“

„Was habt ihr mit dem Schlitten gemacht?“
„Den hoben wir mit Kran vom Dach!
Beschlagnahmt wurde er zum Fuhrpark gebracht,
Damit sich keiner aus dem Staub damit macht!“

Der Wichtel holte eine Brieftasche hervor:
„Jeder Mensch, allein ein Tor.“
Eine Karte holte er heraus:
„Lesen Sie diese bitte aus!“

Im System wurde angezeigt:
„Legaler Weihnachtsmann auf Lebenszeit!“

Der Weihnachtsmann kam wieder frei,
Und seine Knastzeit war vorbei.

Über Claudia Wendt 63 Artikel
Claudia Wendt schreibt seit mehreren Jahren Gedichte und Geschichten. Seit 2017 arbeitet sie als freie Texterin.

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