17. Türchen – Der Weihnachtsbesuch

This article has been written before more than 1months, information might old.

Der Weihnachtsbesuch

Ich träumte von dir und dem Tannenbaum,
Uns alle sah ich in jenem Traum.

In der Wohnstube sitzen wir,
Um den Tannenbaum! Wir sind vier!

Nur deshalb weiß ich, dies ist nicht real,
Diese Gemeinsamkeit war einmal.

Zusammen speisen, Geschenke verteilen,
In stiller Zeit, besinnlich verweilen.

Ein Chor ertönt inmitten vom Raum,
In diesem wunderschönen Traum.

Mein Herz verspürt Freude und Trauer zugleich,
Ich seh dein Gesicht aus dem Totenreich.

Du umarmst mich und sprichst: „Ich bin stolz auf dich,
Denke ab und zu an mich,
Ich sehe deine Seele, von wo ich bin,
Halte dich an deinem Lebenssinn.
Heute haben wir uns wiedergesehen!
Ein frohes Weihnachtsfest lass uns begehen!“

Wie eine Ewigkeit kam es mir vor,
Jeden Moment zu genießen ich schwor.
Dann verschwamm die Wohnstube, der Tannenbaum,
Und der Chor, ich wusste, es war ein Traum.

Am Morgen, ich erwachte,
An dich ich im Momente dachte,
Das glückliche Gesicht, das im Traum ich gesehen,
Ich erinner mich und kann es verstehen.
Mit Freude erfüllt war mein Herz,
Dass du mich besucht, zugleich mit Schmerz.

Keine Angst: Ich vergesse dich nicht.
Ich erinner mich an dein glücklich Gesicht.

Über Claudia Wendt 63 Artikel
Claudia Wendt schreibt seit mehreren Jahren Gedichte und Geschichten. Seit 2017 arbeitet sie als freie Texterin.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*