2. Türchen – Der verzweifelte Weihnachtsmann

Der verzweifelte Weihnachtsmann

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Der verzweifelte Weihnachtsmann

 

Heiligabend, dieses Jahr

Ist gekommen, wunderbar!

Denkt ein jeder der gewartet

Mit Freude in den Tage startet!

 

Resigniert gibt einer auf

Das Unglück, es nahm seinen Lauf.

Der Schlitten mit Geschenken voll,

So wie es jedes Jahr sein soll.

 

Allein steht er vor dem Gefährt

Gedanklich er sich stets gewehrt,

Dass so etwas geschehen kann,

Jetzt starrt er einen Zettel an.

 

Ungläubig er auf die Nachricht schaut,

Rentiere streiken mit Burnout!

In den Urlaub sind sie geflogen

Erholung hat sie fortgezogen!

 

Kaum zu glauben aber wahr!

Seine Rentiere arbeiten einmal im Jahr!

Der Weihnachtsmann nun mit dem Problem:

„Wie soll ich Geschenke verteilen gehen?“

 

Kurz überlegt, sie können’s retten!

Da würd’ ich alles drauf verwetten!

Mit seinem Sacke geht er los,

Wo war denn dieser Bahnhof bloß?

 

Sehr selten fährt er mit dem Zug,

Er nutzte Schlitten stets zum Flug!

Ohje, dort auf den Bahnterrassen,

Stehen wütende Wichtelmassen!

 

Wie es sich offensichtlich zeigt!

Kein Zug der fährt, die Bahn die streikt!

Der Weihnachtsmann verzweifelt ist,

Er immer noch ein Fahrzeug misst!

 

So fällt ihm ein, ich kann ja fliegen!

Mit dem Flugzeug werd ich siegen!

Gesagt, getan! „Auf geht es hin!

Das im Flugzeuge bald ich bin!“

 

Wie das Schicksal sich so zeigt,

Die Pilotenmasse streikt!

Zuletzt das Schiff! Schnell zum Hafen!

Mehr kann mich wirklich nicht mehr strafen!

 

Auf einem Schornstein, mitten im Meer,

Steht ein Wichtel, einsam sehr!

Titanic 3 wurde das Schiff genannt,

Welches sogleich einen Berg hat gerammt!

 

Wie der Name ging es munter,

mit Pauken und Trompeten unter!

Weihnachtsmannes Lösung ist dies nicht!

Noch sieht er am Horizont kein Licht!

 

Die Leuchtreklame glimmt rettend auf

„Schwingt euch auf den Sattel rauf!“

Fahrradverleih Hermes bietet an:

Fahrrad für den Weihnachtsmann!“

 

Dort stand er schon die ganze Zeit,

Nur war am Nordpol niemand bereit,

„Was soll das hier! In Eis und Schnee,

Tut das Fahrradfahren vor Kälte weh!“

 

Der Götterbote hat in Reihen

Fahrräder zum verleihen,

„Elektro oder manuell!

Mit Hermes geht es immer schnell!“

 

Damit keiner erfriert,

Finger oder Zehen verliert,

Bietet er Handschuhe, Schals und Mützen

Um sich vor den Temperaturen zu schützen!

 

Schon wird der Fahrradshop entdeckt,

Interesse schnell geweckt,

Wichtel radeln wie der Wind

In den Urlaub geschwind!

 

Das Fahrrad für den Weihnachtsmann,

Flugfähig, Rutschfest, man kommt immer an!

Schnell macht er sich ans verteilen

Keine Zeit ist zum Verweilen!

 

Geschenke sind gebracht,

Jeder Mensch vor Freude lacht,

Der Weihnachtsmann hat eins gewonnen,

So viel, hat er zur Weihnacht’ nie abgenommen!

Originally posted 2017-12-02 09:03:00.

Über Claudia Wendt 63 Artikel
Claudia Wendt schreibt seit mehreren Jahren Gedichte und Geschichten. Seit 2017 arbeitet sie als freie Texterin.

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